
Rasmus Kaessmann (* 1979)
Wasserballer, Extremkletterer oder Windsurfer – in den Inszenierungen von Rasmus Kaessmann steht das Drama des sportlichen Wettstreits oder der Kampf des Einzelnen mit den Elementen im Mittelpunkt. Ob bei seinen spannungsgeladenen Actionbildern oder den ebenso von Dynamik und Bewegung geprägten Porträts – wesentlich für die Arbeitsweise des Fotografen sind Weitwinkel und Kunstlicht, vor allem aber die Nähe zur Aktion.
Dem Zufall überlässt Rasmus Kaessmann dabei nichts. Kennzeichnend für seine Shootings ist eine ausgeklügelte Inszenierung. Das gilt für den Einbezug der Elemente, wie Wasser, Wind oder den zu erkletternden Felsen, und erst recht für die einzufangende Bewegung. All das ist ebenso genau geplant wie das Zusammenspiel von Blitzlicht und sehr kurzer Verschlusszeit. So entstehen artifiziell anmutende Szenen von eindrucksvoller Dramatik.
Der Fotograf
Rasmus Kaessmann ist 1979 geboren und zählt zu den Fotografen, die ihr Hobby schließlich zum Beruf gemacht haben. Sportaufnahmen von Kletterfreunden und beim Snowboarden bildeten dabei den Anfang. Als Sprungbrett zum Beruf folgten vier Jahre freie Foto-Assistenz. Die Arbeiten des in Berlin lebenden Fotografen mit schwedischen Wurzeln umfassen inzwischen weit mehr als Sportfotografie, was an Kunden wie Reebok, Sony, Vattenfall, Uniroyal oder Rütli-Wear, einem Neuköllner Modelabel, und vielen mehr abzulesen ist. Zuletzt hat er den Schweizer Pressefoto-Award für Werbefotografie gewonnen, war auf der Shortlist des Sony World Photography Awards und Magazine wie das ADAC Reisemagazin, Men’s Health, Merian, Stern, Geo Special aber auch Tageszeitungen sind Abnehmer seiner packenden Bilder.